Miasmatik - Die “Genetik” in der Homöopathie  Die Theorie der Miasmatik bezeichnet die Auswirkungen genetischer (erblicher) und  infektiöser Ursachen auf das Krankheitsgeschehen. Die Miasmentheorie wurde von  Hahnemann entwickelt und von seinen Nachfahren erweitert. Der Miteinbezug solcher  Einflüsse ermöglicht eine differenziertere Mittelwahl und eine genauere Beurteilung des  Heilungsverlaufs. Die Berücksichtigung der Miasmen ist insbesondere für die Behandlung  chronischer Erkrankungen bedeutsam. Jedoch stellen auch akute Krankheiten häufig  “Ventile” für eine chronische Belastung dar und erfordern daher eine komplexere  Behandlung.  Klingt interessant - aber ist das auch etwas für MICH? Die Klassische Homöopathie ist eine wundervolle Methode für Menschen, die Freude  daran haben, auf dem Weg zur Gesundung aktiv beteiligt zu werden. Im intensiven und  einfühlsamen Kontakt zu mir selbst lerne ich zunehmend, die Sprache meines Körpers zu  verstehen und erfahre, was mir gut tut. Gestärkt durch die regulierende Wirkung meines  individuellen homöopathischen Arzneimittels fällt es mir leichter, den Herausforderungen  des Alltags zu begegnen. Gemeinsam mit meiner Therapeutin übe ich mich darin,  Zusammenhänge zwischen meinen Lebensgewohnheiten und der Auswirkung auf meinen  Kräftehaushalt zu erforschen und erschaffe mir damit neue Freiräume.   Lifestyle und Ernährung Die individuelle Lebensweise wirkt sich unmittelbar auf das körperliche und seelische  Befinden aus. Sie steht daher immer auch im Fokus der homöopathischen Behandlung.  Die moderne Medizin und die Homöopathie berücksichtigen, dass Hinweise und Übungen  zur Lebensführung für die Vorbeugung oder die Stabilisierung eines kranken Zustandes  wichtig sind. Eine homöopathische Behandlung kann daher sinnvoll ergänzt werden durch  einen auf die eigene Konstitution abgestimmten Ernährungsplan, ausreichend körperliche  Bewegung, Entspannungsübungen zum “Energie auftanken” oder auch eine manuelle  Behandlungsmethode, bspw. bei Beschwerden des Bewegungsapparates.